Grünfläche

Wir wollen den Erhalt der Grünfläche!

Kleinod in der Innenstadt

 

Vielen Bürgern in Herrenberg ist dieses Fleckchen Grün in Altstadtnähe ans Herz gewachsen. Mit seinem alten Baumbestand wird es als wohltuende Unterbrechung in der Häuserschlucht der Hindenburgstraße wahrgenommen. Zudem wird diese Grünfläche heute von Fußgängern als Verbindung von der Bismarckstraße über die Hindenburgstraße in die Altstadt genutzt.

Es ist erwiesen, dass Grünflächen sehr wichtig sind für das Kleinklima in einer Stadt. Des Weiteren dienen sie als städtebauliche Gestaltungsmaßnahme des Straßenraumes.


Siehe auch Die Grüne Stadt

Soll das so sein?

In einer Zeit, in der ...


  • Jugendliche weltweit zu Recht für eine längst überfällige konsequentere Klimapolitik demonstrieren
  • weitere Fahrverbote in den Innenstädten drohen, weil die Verkehrsdichte und die Autoabgase längst gesundheitsschädlich geworden sind
  • es immer weniger innerstädtische Grünflächen gibt, die der Erweiterung und Verbesserung der Lebensqualität dienen
  • auch Herrenberg ein Konzept zur Mobilitätswende umsetzen muss, mit höherer Priorität für Fuß- und Radwege, sowie einem attraktiven und nachhaltigen ÖPNV-Angebot
  • längst durch Studien bewiesen wurde, dass zu einer zusätzlichen Parkmöglichkeit sich die Verkehrsdichte weiter erhöhen wird (mehr Ziel- und Quellverkehr wird in die Innenstadt gelockt) und dass es zum anderen keinen Zusammenhang zwischen Parkplätzen und Ladensterben gibt
  • in der man weiß, dass sich insbesondere durch die Möglichkeiten des Internets das Kaufverhalten einschneidend verändert hat und auch ein weiteres Parkhaus diese Probleme nicht lösen kann

planen ausgerechnet wir „Modellstadt“ Herrenberg ein neues Park- und Geschäftshaus an einem Ort, ...


  • den die Bürger/innen als wohltuende Frischluftschneise und Grünfläche mit altem Baumbestand liebgewonnen haben und bewahren möchten
  • der der Gemeinde gehört und ohne Not verkauft werden soll, obwohl Alternativen nicht gründlich untersucht wurden
  • an dem die Investition in ein Geschäftshaus nicht an diese Stelle, sondern in die Altstadt mit ihren verwaisten Häusern und leeren Ladenflächen gehört
  • der direkt an den verkehrstechnisch hochproblematischen und überlasteten Schickplatz anschließt und damit den Verkehrsfluss erheblich negativ beeinflussen wird
  • der auch Parkplatzsuchende aus anderen Richtungen (nicht nur aus Richtung Tübingen) über den Schickplatz lockt und zusätzlichen Verkehr schafft
  • der unmittelbar an die Albert-Schweitzer-Schule grenzt und von Lehrkräften und Kindern als pädagogisch hoch geschätzte natürliche Umgebung und Schulhoferweiterungsfläche erfahren wird
  • wo die geplante Ein- und Ausfahrt die Fußgänger auf dem bestehenden Gehweg entlang der Hindenburgstraße gefährden wird wo für die Parkhausbenutzer die direkte Anbindung an die Altstadt schwierig zu lösen ist

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Bürgerinitiative gegen das geplante Parkhaus und Geschäftshaus in der Hindenburgstraße in Herrenberg