Schule

Wir wollen mehr Raum

für die Albert-Schweitzer-Schule!

Außengelände ein wichtiger Bestandteil der Bildung

 

Die Grün- und Gemeinbedarfsfläche bietet den Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt Lernen) eine pädagogisch hoch geschätzte, natürliche Umgebung und Schulhoferweiterungsfläche. Wir sind der Meinung, dass der Erhalt der Grünfläche sowie die Gestaltung eines anregenden und bewegungsfreundlichen Pausenhofs unverzichtbar sind, damit die Schule ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag verantwortungsvoll wahrnehmen kann.

Die Albert-Schweitzer-Schule hat bereits in der Vergangenheit einen Teil ihres Schulgeländes für den Bau des Parkdecks hinter der Volksbank abgetreten. Ein weiterer Geländeverlust steht den elementaren und grundlegenden Bedürfnissen der Schüler*innen an einem SBBZ Lernen massiv entgegen. Sie haben aufgrund ihrer grundlegende Lernschwierigkeiten einen amtlich festgestellten Anspruch auf ein besonders intensives schulisches Bildungsangebot in allen Lernbereichen und hinsichtlich ihrer besonderen Bedürfnisse in Bezug auf Bewegung, Anregung und Entspannung.

Der Bildungsplan eines SBBZ Lernen fordert ausdrücklich eine individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung für jedes einzelne Kind ein. Das Unterrichtsangebot der Albert-Schweitzer-Schule muss folglich stark auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler*innen ausgerichtet sein, die in der Regel sehr vielseitig Lernprobleme haben, z.B. hinsichtlich Raum-Lage-Wahrnehmung, Koordination oder Fein- und Grobmotorik.

Die Albert-Schweitzer-Schule verfolgt seit 1981 das Konzept einer Schule mit ergänzenden Angeboten (offener Ganztag), an dem fast alle Schüler*innen teilnehmen. Die Schule und das Schulgelände veränderten sich dabei vom Lernort zum Lebensraum, der bedarfsgerecht gestaltet werden muss. Das Konzept erfordert eine zusätzliche Rhythmisierung des Schulalltags mit vielfältigen Angeboten im Bereich Sport, Spiel, und Bewegung. Dazu sind großzügig gestaltete und die Phantasie anregende Außenflächen mit einer bedarfsgerechten Lernumgebung zwingend erforderlich.

Luftbelastung steigt für Schüler


Der Abrieb von Autoreifen ist der größte Verschmutzer für unsere Umwelt. Es ergeben sich 1/3 der Mikroplastik-Emissionen nur durch Autoreifenabrieb (link). Durch das geplante Parkhaus hinter dem Geschäftshaus an der Hindenburgstraße würden diese Emissionen sogar gesammelt und an die Schule und den Pausenhof abgeleitet werden. Die Schüler*innen der Albert-Schweitzer-Schule wären somit höheren Belastungen ausgesetzt (Bäume und Pflanzen lassen Städte atmen).

Beliebter Freizeittreff


Der Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule ist auch nach dem Unterricht beliebter Treffpunkt für spielende Kinder.

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Bürgerinitiative gegen das geplante Parkhaus und Geschäftshaus in der Hindenburgstraße in Herrenberg