Parken in Herrenberg

Wir wollen weniger Verkehr in Herrenberg!

Parken in Herrenberg

Ausreichend Parkplätze vorhanden, aber ...

 

Es gibt bereits in der Herrenberger Innenstadt mit rund 1300 zum Teil sehr zentrumsnahe Parkplätze ausreichend Möglichkeiten zu parken (davon 1000 über das aktuelle Parkleitsystem erfasst). Das Problem sind aber nicht die Parkplätze selbst. Das Problem ist, dass es 17 Parkzonen gibt, die von den Autofahrern auf der Suche nach einem Parkplatz aufgesucht werden. Das erhöht massiv den Parksuchverkehr. Zudem führt dies zu Unmut bei den Autofahrern.

Ziel muss sein, diese Parkzonen zu bündeln. Die Verfügbarkeit zu über ein Parkleitsystem zu visualisieren und die Besucher direkt an den Zielort zu führen.

Aktuelle Planung, aber ...


Genau das ist das Ziel von IMEP: Flächendeckende Neuordnung des Ruhenden Verkehrs in der Kernstadt. Der erste richtige Schritt ist getan. Die Anzahl der Parkzonen wird reduziert und zu wenigen neuen Parkzonen gebündelt. Der Graben wird autofrei.


Abfangen des Verkehrs, aber ...


Ziel der Stadtplaner Brenner Bernard ist, den Verkehr aus den jeweiligen Richtungen vor dem Reinhold-Schick-Platz abzufangen. Soweit die Theorie. Das Problem ist aber, dass die Menschen immer dorthin fahren werden, wo sie etwas zu erledigen haben. Schon heute befinden sich die begehrtesten Parkplätze im Graben. Da nimmt man lieber das Gedränge und die Wartezeit in Kauf, statt 50 Meter weiter hinter der Volksbank zu parken (Samstags sogar kostenlos).

Mit dem geplanten Park- und Geschäftshaus an der Hindenburgstraße wird sich hierbei nichts ändern. Dieses Parkhaus liegt so zentral, dass die Parkplatzsuchenden bevorzugt hier ihren Parkplatz suchen werden.

Deutlich besserer Ansatz ...


Am nordwestlichen Rand der Altstadt wird es zusammen mit dem Seeländer Areal mehr als 600 Parkplätze geben. Dieser Teil der Altstadt sowie die Stuttgarter Straße sind somit sehr gut erreichbar.

Im Südwest (Nagolder Straße) soll ein neues Parkhaus mit 350 Parkplätzen entstehen. Dieses kann unabhängig von I3Opt gebaut werden (Aussage Brenner Bernard). Hier wären also zusammen mit den Parkplätzen im Bronntor 440 Parkplätze verfügbar. Die neue Fußgängerzone in der Horber Straße sowie die Bronngasse und der Graben-West sind ebenfalls sehr gut erreichbar.

Mau sieht es dagegen am südöstlichen Rand der Altstadt aus. Lediglich 180 Parkplätze sind hier verfügbar. Die Altstadtgarage ist eng und muss dringend saniert werden. In der Tübinger Straße soll der Fruchtkasten saniert werden und künftig als Publikumsmagnet dienen (Museum, Gastronomie, Veranstaltungsräumen, Shop und Tourist-Info). Aber niemand hat an zusätzliche Parkplätze gedacht.

Ideale Verteilung

Es gibt Alternativen


Es gibt Alternativen. Der Stadtverwaltung liegt ein Antrag der SPD vor, alternative Standorte am südöstlichen Altstadtrand zu prüfen . Zudem könnten sich Durchaus Möglichkeiten auftun, neue Parkmöglichkeiten im Rahmen der Neugestaltung des Krankenhaus Areals zu schaffen.


Parkräume gehören an die Pforten (Stadthalle, Seeländer, BayWa-Gelände, Bahnhof Nord, Bahnhof Süd, Altstadtgarage,

z.B. neu: Bereich B 296 / Hildrizhauser Str. / Krankenhausgelände. Hierbei dürfen es durchaus auch mal Entfernungen um die 400 Meter sein. Wenn man bedenkt, dass man für eine Wegstrecke von 80-100 Meter etwa eine Gehminute benötigt, wäre man bei einer Entfernung von 400 Meter in 4-5 Minuten am Zielort (siehe auch Fußverkehr,  oder Grundlagen der Fußverkehrsplanung).


IMEP sieht zwei neue Altstadt City-Buslinien vor (Kleinbusse, ggf. Elektrobusse). Es wäre durchaus möglich, Parkzonen weiter außerhalb der Altstadt mit den neu geplanten City-Buslinien anzufahren. Nagold ist hier ein sehr gutes Beispiel (link)


Push & Pull, ein EU-finanziertes Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren (2014-2017), bringt eine andere Sichtweise auf die Themenfelder Parkplatz-, Einzelhandels-und städtische Wirtschaftsentwicklung. da lohnt schon einmal ein Blick auf die Präsentation von Push & Pull.

Copyright @ All Rights Reserved  |  E-Mail: kontakt@bin-gegen-parkhaus.de  |   Impressum/Datenschutz


Bürgerinitiative gegen das geplante Parkhaus und Geschäftshaus in der Hindenburgstraße in Herrenberg